Unsere Konzeption wird zum neuen Kindergartenjahr überarbeitet. Ab Herbst 2017 finden Sie hier die aktuelle Version!

Es gibt im Kindergarten viel zu lernen!

Wir sind der Meinung, dass religiöse Bildung dem Kind ein Fundament bietet, auf dem es seine spezifische Sicht der Welt und des Menschen entfalten kann.
Durch die Vermittlung von Wertorientierung und Religiosität soll das Kind sich als etwas Einzigartiges und Besonderes wahrnehmen, und anderen Achtung und Toleranz entgegenbringen.
Das Kind lernt kompetent mit eigenen Gefühlen und mit denen anderer Menschen umzugehen.
Wir begegnen Kindern und Eltern anderer Religionen und Konfessionen mit Offenheit.

Umsetzung in unserer Einrichtung
  • Tägliches Beten im Morgenkreis
  • Singen und Lernen von religiösen Liedern und Tänzen
  • Feiern von religiösen Festen im Jahreskreis (Erntedank, St. Martin, Weihnachten, Lichtmess, Ostern, Pfingsten)
  • Hören von religiösen Geschichten und Erzählungen
  • Kirchenbesuche
  • Abschlussgottesdienst
  • Erlernen von Regeln des christlichen Miteinander wie Bitten, Danken, Rücksichtnahme
  • Umgestalten und Dekorieren des Gebetsplatzes

Die Kinder lernen, ihren eigenen Körper bewusst wahrzunehmen, ihn zu pflegen und sorgfältig und achtsam mit sich selbst zu sein. Sie werden angehalten, auf Sauberkeit zu achten wie zum Beispiel beim Hände waschen, Nase putzen. Auch das Einhalten von bestimmten hygienischen Vorsorgemaßnahmen (niemanden anniesen, die Hand beim Husten vorhalten…) wird ihnen nahegebracht.
Zur Gesundheitserziehung gehört ebenso das Unterscheiden von gesunder und ungesunder Ernährung. Bei unseren Kochtagen lernen die Kinder das Einkaufen und Zubereiten der Nahrung. Natürlich verwenden wir frische und gesunde Produkte. Die Kinder lernen den Umgang und Hygiene beim Zubereiten der Lebensmittel.
Wir vermitteln den Kindern Grundkenntnisse über ihren Körper und sehen die tägliche Bewegung als wichtigen Bestandteil der Gesundheitserziehung.

 

Beispiele aus diesem Bereich
  • Tägliche Möglichkeit, sich zu bewegen
  • Gesundes Frühstück
  • Einmal im Monat Kochtag
  • Knigge für Kinder
  • Das richtige Händewaschen lernen
  • Selbständigkeit beim Toilettengang, Hände waschen, Nase putzen…
  • Jederzeit die Möglichkeit zu trinken
  • Wöchentliches Turnen
  • Entspannungsmöglichkeiten wie Traumreisen, Meditationsgeschichten und Phantasiereisen
  • Rhythmische Bewegungen zur Musik
  • Tischkultur kennenlernen und einhalten
  • Verkehrserziehung mit unseren Schmetterlingen in Zusammenarbeit mit der Polizei
  • Praxisorientierte Gesundheitserziehung ( Exkursion ins Krankenhaus)
  • Wir üben mit den Kindern das richtige Verhalten bei einem Feuerwehreinsatz, wir trainieren den Feueralarm

Sprache ist für uns alle der Schlüssel zu den Mitmenschen und zur gesamten Umwelt. Sie ist die absolute Grundvoraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg. Schon die Kleinsten, kaum dass sie geboren sind, kommunizieren auf ihre Art mit den Menschen, die sie umsorgen, und mit der Welt um sie herum. Nach und nach lernen die Menschen, sich durch eine gemeinsame Sprache eindeutig ausdrücken zu können und so z.B. Wünsche oder Ängste kundzutun sowie ihren Wissendurst zu stillen, indem sie Fragen stellen können und Antworten verstehen und hinterfragen. Die Sprache ist neben den vielen motorischen Fähigkeiten, die Kinder in kürzester Zeit lernen, sicherlich die größte Leistung, die sie erbringen. Um optimal lernen zu können, später sprachlich flexibel und anpassungsfähig sein zu können, brauchen die Kinder unsere Förderung und Unterstützung. Ein sprachliches Vorbild, von dem Kinder alleine durch Nachahmung lernen können, ist dabei sehr wichtig. Viel sprachliche Vorbilder und Anregung Sprache zu benutzen, mit ihr zu spielen und sie in den verschiedenster Situationen anzuwenden, sind Grundsteine für die Sprachentwicklung.

Wir unterstützen die Kinder vom ersten Kindergartentag an dabei. So achten wir als Personal sehr genau auf eine korrekte Ausdrucksweise. Wir sprechen sauber und ohne bzw. nur mit wenigen Verniedlichungen. Wenn Kinder Probleme bei der Aussprache haben, korrigieren oder maßregeln wir sie nicht, sondern sprechen das Wort oder den Satz einfach noch einmal richtig vor. Wir haben neben der Vorbildfunktion im Kindergarten noch viele andere Möglichkeiten, die Kinder bei der Sprachentwicklung zu unterstützen und sie zu fördern.

Dazu gehört zum Beispiel unsere gut ausgestattete und häufig verwendete Leseecke. Das regelmäßige dialogische Betrachten und Vorlesen eines Bilderbuches genauso, wie die Bilderbuchbetrachtung in der Gruppe. Die Bilderbücher werden immer auf den Alterstand der Kinder abgestimmt und speziell ausgesucht. Ebenso unsere neue Kinderbücherei, die von den Vorschulkindern verwaltet wird. Die Kinder werden damit zum Lesen bzw. sich vorlesen lassen animiert. Sie entdecken ihre Liebe zu Geschichten und zu Büchern. Außerdem kommen sie durch die Verwaltung und Beschriftung der Büchereikarten mit der Schriftsprache in Kontakt und lernen diese immer mehr kennen und ihre Wichtigkeit verstehen.

 

Mehr Informationen finden Sie in unserer ausführlichen Konzeption, die Sie bequem als PDF herunterladen können.

„Die Zukunft gehört den Kindern – wir bereiten sie darauf vor.“ 

Damit sich ein Kind in eine Gemeinschaft integrieren kann, ist es unverzichtbar, dass es über soziale und emotionale Kompetenzen verfügt. Alleine durch sprachliche und kognitive Fähigkeiten wird ein Kind in der Gruppe nicht zurechtkommen. Das Kind soll die Fähigkeit entwickeln, sich in eine andere Person hineinzuversetzen (Perspektivenübernahme) und deren Gefühle nachvollziehen zu können (Empathie). Ein Problem oder eine Situation aus der Perspektive des Anderen zu sehen, hilft dem Kind dabei, mögliche Reaktionen vorherzusehen und eine kritische Situation einschätzen zu können. Neben der Familie erlebt das Kind in der Tageseinrichtung weitere soziale Beziehungen, die es mit den bisherigen verknüpfen kann. Ein Kind kann schon von Anfang an eine soziale und emotionale Beziehungen zu mehreren Personen aufbauen. Es ist sehr wichtig, dass das Kind beim Eintritt in den Kindergarten die Möglichkeit erhält, eine Beziehung zum Personal der Einrichtung aufzubauen, die von Wärme, Verständnis und Vertrauen geprägt ist. Je besser die sozialen Beziehungen des Kindes bisher waren, umso leichter fällt es ihm, neue Beziehungen zu den Erwachsenen und den Kindern in der Einrichtung aufzubauen. Ist das Kind emotional und sozial im Kindergarten gefestigt, kann es sich besonders gut auf neue Lerninhalte und Herausforderungen einlassen. Es wird sich bei Problemen nicht scheuen, die Erwachsenen oder auch die Freunde im Kindergarten um Unterstützung und Hilfe zu bitten.
Im Kindergarten geben wir den Kindern die Möglichkeit, sich ihrer eigenen Gefühle bewusst zu werden und sie zu verstehen. Wir helfen ihnen sich bewusst zu machen, dass manche Gefühle sich widersprechen und dennoch zugelassen werden dürfen.

Mehr Informationen finden Sie in unserer ausführlichen Konzeption, die Sie bequem als PDF herunterladen können.

Kinder kommen von klein auf mit I-und-K Geräten und Medien in Kontakt und haben sichtlich Interesse daran. Medienkompetenz ist deshalb unverzichtbar und ihre Stärkung und Förderung muss bereits in früher Kindheit beginnen.

In unserer Einrichtung legen wir sehr großen Wert darauf, den Kindern zu vermitteln, welchen großen Stellenwert Bücher haben. Wir machen ihnen deutlich, dass man durch das Lesen sehr viel Wissen aufnehmen und erlangen kann. Durch eine gut ausgestattete Leseecke und eine eigene Kinderbücherei, die von den Schmetterlingen verwaltet wird, fördern wir das. Außerdem können die Kinder im Kindergarten durch das Magazin GEO MINI zusätzlich einen großen Bereich an Wissensgebieten erforschen und erfragen. Die Zeitschrift steht den Kindern im Freispiel zu Verfügung und sie können sich jederzeit einen Erwachsenen zur Hilfe holen, wenn sie eine Erklärung brauchen.

Des Weiteren arbeiten wir mit unserer Digitalkamera, die unseren Tag dokumentiert und auf allen Ausflügen und bei Aktionen dabei ist. Die Kinder können sich die Fotos auf dem Laptop ansehen. Der Laptop hilft uns auch, wenn die Kinder eine schwierige Frage haben, die auch niemand von den Erwachsenen beantworten kann. Das Internet haben wir den Kindern als Möglichkeit genannt, sich schwierige Dinge erklären zu lassen. In unserem Supermarkt, in dem die Kinder einkaufen können befindet sich auf eine kleine Kasse, die einen Scanner und auch ein kleines Mikrofon hat. Hier können die Kinder wie die Profis arbeiten. Außerdem haben wir eine inaktive Computertastatur, mit der sie ihre Büroarbeit erledigen können.

Für die Dokumentationsarbeit haben wir ein Diktiergerät angeschafft. Dieses nutzen wir, um während der Kindergartenzeit Tonaufnahmen der einzelnen Kinder machen zu können. So sprechen sie zum Beispiel ein Gedicht auf ihre CD oder singen ein Lied. Sie erzählen eine Geschichte oder geben eine Erklärung zu einem Sachverhalt ab. Jedes Kind bekommt seine CD am Ende der Kindergartenzeit mit dem Portfolio mit nach Hause.

Als weiteres Kommunikationsgerät haben wir im Kindergarten ein Walkie Talkie. Wir können uns so vom Garten aus miteinander verständigen.

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„Sprache ist für uns alle der Schlüssel
zu den Mitmenschen und zur gesamten Umwelt.“

Den Kindern gehört die Zukunft und wir lernen mit ihnen den respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen der Natur. Umweltbildung und -erziehung im Elementarbereich nimmt ihren Ausgang von der Naturbegegnung und von den Erlebnissen von Tieren und Pflanzen. Die Fantasie und Kreativität wird von der Natur angeregt. Unsere Aufgabe ist es, das Interesse der Kinder an der Umwelt und an Naturvorgängen zu wecken, sie zu sensibilisieren, achtsam und fürsorglich mit Tieren und Pflanzen umzugehen.

 

Im Alltagsgeschehen des Kindergartens lässt sich umweltbezogenes
Denken und Handeln in vielfältiger Weise integrieren, z.B:
  • Müllvermeidung und Trennung
  • Gebrauch des Trinkwassers
  • umweltfreundliches Papier
  • Achtsamkeit für Lebensmittel
  • Obst und Gemüse ernten und verwerten
  • sensibler Umgang mit Lebewesen usw.

Außerdem haben wir unsere Waldwochen, die für die Umwelterziehung sehr wichtig sind.

Mit diesem Wort verbinden nicht wenige von uns Erwachsenen den blanken Horror. Wer kennt es nicht, vor einer Aufgabe zu sitzen und eigentlich nur weglaufen zu wollen? Mathematik war oder ist für viele Menschen ein Teil ihres Lebens, den sie in der Schule zurückgelassen haben. Sie glauben es zumindest. Denn das ist nicht der Fall. Egal wo wir uns aufhalten, egal ob Kinder oder Erwachsene, die Mathematik ist immer unmittelbar dabei. Wir müssen oder dürfen uns mit ihr auseinandersetzen, ob es uns passt oder nicht. Um einen möglichst positiven Bezug dazu vermittelt zu bekommen, sollte möglichst früh ein Grundstein dazu gelegt werden.
Im Kindergarten kommt es vor allem darauf an, den Kinder die Grundlagen der Mathematik und alles was im Alltag damit zusammenhängt auf sehr spielerische und ungezwungene Art nahezubringen. Keinesfalls soll es dabei mit Zwang und sturem Lernen einhergehen. Kinder lernen ganzheitlich, mit allen Sinnen und am besten noch mit körperlicher Bewegung. Die Ziffer 5 beispielsweise zu hören, ist nur ein Wort wie viele andere auch. Kann ich aber dazu 5 mal klatschen oder in die Luft springen, kann der Mengenbegriff mit der Ziffer in Einklang gebracht werden. Mathematik muss man fühlen und leben. Sicherlich schlummern in jedem Menschen verschiedene Begabungen und Talente und nicht jeder wird einmal in die Fußstapfen Albert Einsteins steigen. Aber mit ein bisschen positiver Einstellung und guten frühen Erfahrungen kann der Weg der Mathematik bestimmt in einigen Fällen nicht ganz so steinig werden. Durch gezielte Angebote leisten wir im Kindergarten unseren Beitrag dazu.

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Kinder sind von Natur aus neugierig, wollen verstehen, wie Dinge funktionieren und am besten alles selbst ausprobieren. Im Erproben und Knobeln sind Kinder oft geduldiger und einfallsreicher als wir Erwachsenen. Wir schaffen Situationen, die es den Kindern möglich machen, frei und mit Begeisterung zu knobeln und zu testen. Eine hervorragende Möglichkeit bieten uns hier die Waldwochen.

Wir ermöglichen den Kindern Erfolgserlebnisse, die ihre Motivation zum Lernen steigern und sie offen machen für mehr Wissen und Erfahrung. Durch das eigene Probieren, Forschen und Erleben nehmen die Kinder ihre Ergebnisse bewusst auf und speichern sie ab. Sie können ihre Lernerfolge, auf die wir sie immer wieder durch Lob und Bestätigung aufmerksam machen, auch an andere weitergeben und damit festigen. All diese Möglichkeiten bieten wir den Kindern immer spielerisch verpackt. Zusätzlich wählen wir Bereiche, mit denen die Kinder im Alltag regelmäßig konfrontiert werden und Umgang haben.
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„Wir legen großen Wert darauf, den Kindern zu zeigen,
wie wichtig Bücher sind.“

Neben Bewegung ist Sprechen, Singen und Tanzen eines der wichtigsten Ausdrucksmittel und zugleich Grundlage ihrer Handlungsfähigkeit. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung von herausragender Bedeutung. Neben der Motorik wird auch die emotionale, kognitive, sprachliche und soziale Entwicklung gefördert.

Kinder haben einen natürlichen Drang und Freude daran, sich zu bewegen. Für uns ist es daher sehr wichtig, den Kindern Freiraum und Gelegenheit dazu zu geben. Bei der Bewegung ist es wichtig, möglichst viele Sinne anzuregen, den Kindern viele Erfolge zu ermöglichen, um ein gutes Selbstwertgefühl, ein genaues Körperbild und Vertrauen in sich und andere Menschen zu erlernen.

Alle 14 Tage fahren wir zum Turnen in die große Schulturnhalle. Dafür nutzen wir den Citybus und das Elterntaxi.

Der erste Lebensrhythmus des Kindes ist bereits der Herzschlag der Mutter und der eigene ab ca. dem 3. Schwangerschaftsmonat. Rhythmen bestimmen unser Leben (Essen, Schlafen…).

Kinder handeln von Geburt an musikalisch und begegnen der Welt der Musik mit Freude und Faszination. Sie können Klänge hören und sie selbst erzeugen und damit verschiedene Stimmungen erleben und äußern.

Der aktive Umgang mit Musik fordert und fördert die gesamte Persönlichkeit des Kindes.

Musik wird mit sprachbegleitenden Bewegungen, Körperhaltung, Mimik, Gestik zum Kommunikationsmittel. Oft wird dadurch erst der wahre Gehalt eines Wortes erkennbar.

Musik schult das aktive Zuhören und ist verbunden mit der Entwicklung der Sprachkompetenz.

Musik ist ein wichtiger und sehr schöner Bestandteil in unseren Kindergarten. Wir erleben immer wieder, wie Kinder mit Musik aufblühen und sich öffnen. Daher geben wir den Kindern auch genug Raum und Zeit, Musik, Geräuschen, Tönen und Klängen zu lauschen und selbst auszuprobieren.

 

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Kreativität gibt Kindern die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit zu entfalten und im Denken neue, auch unerwartete und überraschende Wege zu gehen. Jedes Kind besitzt eine angeborene Neugier und Lust am eigenen schöpferischen Tun und sollte Möglichkeiten haben, seine Individualität unabhängig von seiner geistigen und körperlichen Entwicklung ausdrücken zu können.
Im Kindergartenalltag werden im spielerischen Umgang mit Materialien die sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit und die motorische Geschicklichkeit gefördert.
Bildnerisches Gestalten ist das Basteln und Experimentieren mit verschiedenen Materialien. Hier erfährt das Kind Wertschätzung, Anerkennung, Spaß, Freude und Lust am Tun.
Beim Darstellen von kleinen Theaterstücken, Aufführungen, Tänzen oder Spielen können die Kinder in verschiedene Rollen schlüpfen und damit auch die Perspektive der anderen übernehmen.

Die Kinder haben bei uns die Möglichkeit, sich frei und ohne Vorgaben von Schablonen kreativ zu entfalten.

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